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Die Medien ...
Noch vor ein paar Jahren suchte man meist vergeblich nach Presseberichten über den Behindertenfahrsport. Außer in reinen Behindertensportzeitschriften, in denen sporadisch kleinere Berichte auftauchten, konnte man höchstens noch in der Lokalpresse über die Erfolge der behinderten Einspännerfahrer lesen. Heute hat sich das Bild total gewandelt: Ein stramm gefüllter Ordner mit Presseberichten allein über die Aktivitäten der letzten 2 Jahre zeigt, dass das Interesse der schreibenden Zunft geweckt ist.
Neben den Fachzeitungen der jeweiligen Landesverbände für Pferdesport werden von uns weitere 15 Fachzeitungen, 4 Internetzeitungen, 4 Behinderten- sportzeitungen und eine ständig wachsende Zahl von täglich oder wöchentlich erscheinenden Lokalzeitungen mit den neuesten Berichten beliefert.
Aber nicht nur in der Presse finden sich die Fahrerinnen und Fahrer wieder! Neben den lokalen Rundfunksendern, die immer neugierig über die Erfolge ihrer Lokalmatadoren berichten, wurden rund um die erste Deutsche Meisterschaft in Greven-Bockholt ca. 15 Minuten Sendezeit des WDR allein dem Behinderten- fahrsport gewidmet..
"Warum gerade dieser Sport?"
ist eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird. "Es gibt doch so viele Sportarten, die für behinderte Menschen viel geeigneter, vor allem ungefährlicher sind!" Ja warum eigentlich? Gerade der Weg auf die Kutsche ist für die meisten der behinderten Fahrer eine logische Folge ihrer Entwicklung, ihrer Erkrankung.
Während die mit einer Behinderung Geborenen schon von Kindesbeinen an beim therapeutischen Reiten, Voltigieren oder der Hippotherapie ihre Liebe zum Pferd entdeckten und merkten, wie gut ihnen sowohl physisch als auch psychisch der Umgang mit diesen sanften Tieren tut, haben andere schon vor Ausbruch ihrer Krankheit oder ihrem Unfall geritten, und können sich jetzt ein Leben ohne Pferde nicht mehr vorstellen. So viele Fahrer es gibt, so viele Gründe gibt es, die diesen Sport zum einzig erstrebenswerten, ja manchmal auch zum einzig noch möglichen Sport werden lassen.
Und nicht nur die therapeutischen Aspekte sind es, die den Fahrern wichtig sind, sondern die Freude an der Arbeit mit Pferden, gemeinsam mit Familie oder Freunden zu Turnieren zu reisen, auch mal ohne Rollstuhl mobil zu sein, mit Gesunden in einem Wettkampf anzutreten, Leistungssport treiben zu können und anderen Mut zu machen, anderen zu zeigen, wie viel Spaß man trotzdem haben kann.
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