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Anfang August machte sich eine kleine Truppe aus unbeugsamen Iren, Alemannen, Briten und Holländern auf den Weg in das kleine Dorf Conty in Gallien um dort gemeinsam einen fairen Wettkampf zu absolvieren. Bei der Ankunft wurde uns Fahrern ein tolles Lager direkt am See zugewiesen mit Freiluftbadeanstalt für unsere treuen Rösser.
Nachdem wir anfangs etwas ziellos umher irrten haben wir kurz entschlossen den Technischen Delegierten Rainer Korfsmeyer zum Chef de Equipe ernannt. Unter dessen fachkundiger und zuverlässiger Leitung fanden sich alle Streiter rechtzeitig an den einzelnen Wettkampfstätten ein. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön im Namen aller Fahrer aus allen Nationen an Rainer.
Am Anfang des Turniers stand wie immer die Dressur, die von Lindsey verdient gewonnen wurde. Gefolgt von Markus, Jan, Adriaan und Jim aus Irland. Das Dressur Stadion war am Freitag schon gut besucht und die Zuschauer bejubelten jeden Fahrer, egal aus welcher Provinz Europas er auch angereist war.
Nach einer mehr oder weniger langen Nacht stand am Samstag die Geländefahrt an. Die A - Phase war anspruchsvoll und führte über endlose Feldwege und tiefe Wälder. Von einer riesigen Legion gelb gewandeter Einheimischer abgeschirmt und bestens vor „ bösen Autofahrern bewacht.
Die E- Phase führte rund am das riesige Veranstaltungsgelände mit einigen Wasser Durchfahrten und 6 sehr anspruchsvollen Hindernissen, die alle schwer aber fair ausgeflaggt waren. Jeder Fahrer konnte sich seinen Weg so suchen wie es für ihn und seinem Pferd am besten passte. Auch der Marathon Tag war toll besucht und die Zuschauer begeistert von den Leistungen der einzelnen Fahrern.
Hier siegte Jan mit seinem imposanten Friesen gefolgt von Markus, Jim und Lindsey.
Im Anschluss an die Siegerehrung am Samstag fand dann ein spontaner Abend der Nationen im Fahrer Lager statt. Die wackeren Streiter sassen mit ihrem Gefolge rund um das Grillfeuer und labten sich an mitgebrachten Köstlichkeiten aus den einzelnen Provinzen Europas. Nach dem dritten Horn Pimm`s verschwanden auch die anfänglichen Sprachschwierigkeiten..
Den Abschluss der Wettkämpfe bildet wie wie immer das Hindernissfahren.
War das Turnier schon am Freitag und Samstag gut besucht, verschlug es uns am Sonntag fast die Sprache. Eine voll besetzte Tribüne und rund um den Turnierplatz Zuschauer in dreier Reihen. Vor so einer imposanten Kulisse fahren zu dürfen ist schon etwas Außergewöhnliches
Der Sieger am Sonntag hieß Markus vor Lindsey, Jan und Jim, Adriaans Pferd hatte sich leider verletzt und so verzichtete er auf einen Start am Sonntag.
Die Kombinierte Wertung gewann Jan Ranzijn, vor Markus Beerhues, Lindsey Tyas, Jim McCrae und Adriaan Struyck.
Markus Beerhues
Ergebnisse als PDF Bericht von Lindsey Tyas als PDF
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